Soirée romantique | 26.10., 18.00 Uhr


Ein Abend mit Violoncello- und Orgelmusik von Joseph Gabriel Rheinberger, Oskar Wermann und anderen

Hanna Vinzens (Salzburg) – Violoncello
Gordon Safari (Salzburg) – Orgel

Eintritt frei – Spende erbeten!


Die Cellistin Hannah Vinzens lebt und arbeitet zurzeit in Salzburg. Sie wurde 1988 in München geboren und studierte Violoncello in London, Basel und Salzburg. Mit 17 Jahren begann sie ihr Studium im einjährigen Junior Begabtenprogramm der Guildhall School London, dann folgte das Bachelor Studium bei Rafael Rosenfeld an der Hochschule für Musik Basel. Ihr Masterstudium absolvierte sie an der Universität Mozarteum in Salzburg bei Enrico Bronzi und schloss dieses mit Auszeichnung ab. Weitere wichtige Impulse bekam sie bei Meisterkursen mit Miclos Perenyi, Thomas Demenga, Wolfgang Emanuel Schmidt, Uzi Wiesel, Janos Starker und mit einem Stipendium für einen Studienaufenthalt bei Bernard Greenhouse in den USA. In der Kammermusik lernte sie von Rainer Schmidt (Hagen Quartett), Sergio Azzolini, Gerard Wyss u.A. Während ihrer Studienzeit am Mozarteum begann sie ausserdem, sich mit der historischen Aufführungspraxis zu beschäftigen und konnte durch die Arbeit mit Namen wie Vittorio Ghielmi, Marco Testori, und Reinhard Goebel wichtige Erfahrungen sammeln. So ist sie tragendes Mitglied der „Salzburger Hofmusik“ unter Wolfgang Brunner sowie erste Solocellistin im Ensemble BachWerkVokal Salzburg. Hannah Vinzens war Stipendiatin zahlreicher Förderprogramme und ist Preisträgerin bei nationalen wie internationalen Wettbewerben. Ihre Zusammenarbeit mit erstklassigen Ensembles verhalf ihr in den letzten Jahren zu einer regen Konzerttätigkeit in und über Europa hinaus. Als Kammermusikerin ist die Konzerttätigkeit mit ihrem Bruder Noah Vinzens (Klavier/Hannover) zu einem wichtigen Bestandteil ihrer Arbeit geworden. Sie spielt ein neapolitanisches Cello aus dem Jahre 1756, welches ihr großzügig zur Verfügung gestellt wird.

 

Gordon Safari ist ein Vertreter der jungen Dirigentengeneration, der sich stets einem unmittelbar sprechend-vitalen Musizieren verpflichtet fühlt. Als Dirigent zeichnet Gordon Safari ein breit gefächertes Repertoire und die profunde Stil- und Werkkenntnis in den Bereichen Barockmusik, Wiener Klassik und deutsche Romantik aus. Safari kann eine rege Konzerttätigkeit als Organist und Improvisator in ganz Deutschland und im europäischen Ausland vorweisen. Er arbeitete unter anderem mit der NDR Radiophilharmonie, dem Staatsorchester Hannover, dem Preußischen Kammerorchester und dem Orchester des TFN zusammen. 2017 war er Gast der Tiroler Festspiele Erl, worauf für die Saison 2018 eine Wiedereinladung erfolgte. Safaris besonderes Interesse gilt dem Musiktheater (Oper / Operette), dem er in der Saison 2018 mit zwei szenischen Produktionen (Händel La resurrezione / Mozart Bastien und Bastienne) in Salzburg nachgehen wird. Seit November 2014 ist er als Diözesankantor für die Evangelische Superintendenz Salzburg und Tirol tätig. Die Gründung verschiedener Ensembles und die Etablierung der Konzertreihen Orgelpunkt (Orgelkonzerte in evangelischen Kirchen in Salzburg und Tirol), Klanghorizont Kirche (Kammermusik von der Renaissance bis zur Gegenwart im Raum Kirche), Cantorey Salzburg (Oratorien-Konzerte), Kleine Cantorey (Mitwirkung der Kinder von 5 – 11 Jahren bei großen Aufführungen) sowie 11Uhr11 (Orgelmusik zur Schranne) zeugt vom breit gefächerten musikalischen Engagement und der Kompetenz Gordon Safaris. Ein besonderer Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit liegt auf der Arbeit mit den Ensembles BachWerkVokal Salzburg und Kontra.Punkt  – Das Barockorchester, die Gordon Safari 2015 gründete und deren Ziel es ist, in den nächsten Jahren das gesamte Vokalwerk Johann Sebastian Bachs aufzuführen. Durch die hohe Qualität der Aufführungen und die besonderen kreativen Konzepte, sowie die enge Zusammenarbeit mit hervorragenden Musikern und Studierenden der Universität Mozarteum konnte Gordon Safari schon im ersten Jahr nicht nur mit großem Erfolg Konzerte in Salzburg veranstalten, sondern wurde u.a. in die Münchner Residenz, den Münchner Herkulessaal und in das Neue Schloss in Stuttgart eingeladen. BachWerkVokal Salzburg wurde von der Kritik bereits als eines der interessantesten und ambitioniertesten neuen Ensembles in Österreich wahrgenommen. In nur zwei Jahren absolvierte dieses Ensemble unter Safari rund 30 verschiedene Programme. Die erste CD wurde 2018 aufgenommen. Gordon Safari wurde in Braunschweig geboren. Seit frühester Kindheit erhielt er Orgel- und Klavierunterricht. Er ist Preisträger nationaler Wettbewerbe und Träger des Niedersächsischen Kulturpreises. Er studierte Kirchenmusik-B, Kirchenmusik-A, Komposition/Musiktheorie (Master) und Dirigieren (Diplom) an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Zu seinen Lehrern (Dirigieren) zählen Eiji Oue, Paul Weigold und Lutz de Veer, Tobias Lindner, Gereon Krahforst, (Orgel) sowie Frank Märkel und Anton Plate (Komposition).