Tag des Judentums


Von Abba bis Zorn Gottes
Irrtümer aufklären - das Judentum verstehen


Ort: Evangelische Johanneskirche Klagenfurt


Zeit: Mittwoch, 17.1.2018
18.00 Uhr:
Vortrag von und Gespräch mit Markus Himmelbauer im Gemeindesaal
ca. 19.00 Uhr:
kurze ökumenische Liturgie und Agape in der Kirche


Waren die Pharisäer wirklich die Feinde Jesu?
Hat Jesus einen Gott der Liebe gepredigt, anders als die bisherige Überlieferung des Alten Testaments?
Was heißt, Jesus habe die Schrift "erfüllt": Ist damit der jüdische Glauben hinfällig geworden? Hat kein Jude je seinen Gott mit "Vater" angesprochen?
Sind Nächsten- und Feindesliebe Forderungen, die sich nur im Neuen Testament finden?

In den letzten Jahrzehnten haben die Kirchen erkannt, dass sie ihr Selbstbewusstsein nicht gegen das Judentum begründen können. Wenn christlicher Glauben das Judentum herabwürdigt, schwächt er auch die eigene Wurzel, aus der er Kraft gewinnt. Viele traditionelle Vorurteile und Haltungen gegenüber dem Judentum sind durch die Theologie inzwischen richtiggestellt worden. Dennoch sind sie im christlichen Selbstverständnis bisweilen emotional noch tief verwurzelt.

Anhand praktischer Beispiele will dieser Abend aufklären und neue Perspektiven für eine Haltung zum Judentum entwickeln, die der unersetzbaren Bedeutung des erwählten Volkes für den christlichen Glauben entspricht.

Dr. Markus Himmelbauer:
Pfarrassistent in Wolfsegg, 1996 bis 2015 Geschäftsführer des österreichischen Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit (Wien);
Mitarbeiter des Buchs „Von Abba bis Zorn Gottes“, hrsg. im Auftrag des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Patmos Verlag (http://www.patmos.de/von-abba-bis-zorn-gottes-p-8747.html)

Das Buch wird auch zum Kauf aufliegen.

 

Weitere Informationen zum Tag des Judentums unter:

www.christenundjuden.org/schwerpunkte/tagdesjudentums/141-17-jaenner