2019 IST „ZWINGLI-JAHR“
Themenabend zum Zwingli-Jahr 2019 | 500 Jahr Jubiläum der reformierten Reformation
Zeit:
Mittwoch, 6.11.2019, 19.00 UhrOrt:
Kinderraum (> durch den Garten hinunter ins alte Pfarrhaus)Gestaltung:
Lydia Burchhardt und Rainer Gottas mit inhaltlicher Unterstützung reformierter KollegInnen
So wie der Thesenanschlag Martin Luthers die Reformation in Deutschland ins Rollen brachte und am Anfang der lutherischen Kirchen oder Kirchen Augsburger Bekenntnisses (A. B.). steht, so leitete der Ruf Ulrich Zwinglis vor 500 Jahren, 1519, an das Großmünster in Zürich die Schweizer Reformation ein – diese markiert den Beginn der reformierten Kirchen oder Kirche Helvetischen Bekenntnisses (H. B.).
Bis 1525 setzte Zwingli die Reformation in Zürich durch. Er schaffte den Reliquienkult ab und ließ Bilder und Statuen aus den Kirchen entfernen. Er brach den Zölibat und stellte die Fastenzeit in Frage – legendär ist das „Wurst-Essen“ in Zürich während der Fastenzeit 1522. Zwingli verurteilte das Söldnerwesen und den Krieg und starb – Ironie der Geschichte – als Feldprediger.
Die Pfarrgemeinde Johanneskirche ist ja eine Gemeinde A. und H. B., d.h. wir haben Mitglieder viele Augsburger Bekenntnisses und – das entspricht der Realität in weiten Österreichs – einige wenige Mitglieder Helvetischen Bekenntnisses.
Wir möchten uns daher an einem Abend mit kurzem Film, thematischem Input und Diskussion der revolutionären Theologie Ulrich Zwinglis widmen.
Nicht nur Martin Luther, auch Ulrich Zwingli überließ der Nachwelt markante Sätze, Gedanken und Aphorismen:
„Tut um Gottes Willen etwas Tapferes.“
„Den Menschen erkennen ist so schwer wie einen Tintenfisch fangen.“
„Wo kein Glaube ist, da verzweifelt man.“
„Die Ehe ziemt sich für alle Menschen, denn Gott verbietet sie nicht.“




